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Oregano

Oregano

Oregano

 

Der Oregano stammt aus den Ländern des östlichen Mittelmeerraums und wird mittlerweile weltweit in warmen Gebieten angebaut und genutzt. Als Würzmittel ist er seit vielen Jahrhunderten bekannt. In der deutschen Küche hat der Oregano eine geringe Bedeutung und ist eher in der griechischen, italienischen und spanischen Küche beheimatet.

 

Geruch und Geschmack sind sehr aromatisch, warm und leicht bitter. Die Intensität des Oregano schwankt sehr stark, wobei qualitativ guter Oregano sehr intensiv im Aroma ist, zudem ist das getrocknete Kraut oft aromatischer als das Frische. Der Einfluss von Boden, Jahreszeit und Klima haben größere Auswirkungen auf die Intensität des ätherischen Öls und damit das Aroma, als die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten.

 

Oregano ist Pflichtprogramm in der italienischen Küche, welche Oregano für Tomaten­saucen, gebratenes Gemüse und gegrilltes Fleisch verwendet. In ein italienisches Bouquet Garni gehört Oregano anstelle von Petersilie.

 

Den meisten ist Oregano bekannt durch Pizza, ursprünglich ein Brotteig, der mit würzigen Zutaten belegt und gebacken wird. Brote dieser Art werden in Süditalien wahr­scheinlich schon seit Jahr­hunderten gegessen. Was ursprünglich eher ein "arme Leute Essen" war, wurde angeblich 1889  für König Umberto und seine Gemahlin Margherita, als sie sich in Neapel aufhielten geschaffen. Um die Königin zu ehren, erfand ein Bäcker eine Variante der Pizza, die zusätzlich zur Tomatensauce noch mit Mozzarella und Basilikum belegt wurde, in Anlehnung an die italienische Staatsflagge. Damit erlebte die Pizza Margherita ihre Geburtsstunde.

 

Für die Kü­chen anderer Mittel­meer­länder ist Oregano weniger be­stim­mend, in Griechenland wird er vorwiegend in getrockneter Form verwendet. Der Oregano gehört ins Gyros, zu Lamm und zu eingelegten Oliven. In Amerika wird er für das Chili con Carne verwendet oder für andere mexikanische Gerichte.

 

Gerne wird er auch kombiniert mit Chilis, Paprika, Kreuzkümmel, Knoblauch und Zwiebel, was in jede gute Chili con Carne Gewürzmischung gehört. Wir haben jetzt auch einen griechischen Oregano im Programm, der aus zertifizierter Wildsammlung stammt. Damit lässt sich wunderbar eine Tapenade aus eingelegten Oliven, Knoblauch und Kapern herstellen.

 

Zutaten

  • 300 g entkernte schwarze Oliven
  • 1 EL Kapern
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 Blätter Basilikum
  • 1 EL Oregano
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Dijon Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

 

  1. Den Knoblauch schälen und mit den anderen Zutaten in einen Mixer geben.
  2. Soviel Olivenöl während des Mixens dazu geben, bis sich eine streichbare Paste ergibt.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Tipp: Mit Oliven, die nicht entkernt sind, schmeckt es meist besser, dafür müsst Ihr aber vorher die Oliven selbst entkernen.

 

Guten Appetit!

 

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