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Langer Pfeffer

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Langer Pfeffer

Langer Pfeffer

 

Die Heimat des Pfeffer war ursprünglich Indien, die Malabarküste im Besonderen. Durch die Ausbreitung der Kulturen gelangte diese Pflanze nach Südostasien, Indonesien und Malaysia. Bereits in der Antike war Pfeffer eines der dominantesten Gewürze im Gewürzhandel. Pfeffer ist ein sehr kostbares Gut, weshalb er früher auch mit Gold aufgewogen wurde. Händler, die damit viel Geld verdienten, nannte man Pfeffersäcke. Die wichtigsten Länder für den Anbau sind Brasilien, Indien, Vietnam, Indonesien und Malaysia. Der lange Pfeffer erreichte noch vor dem „echten Pfeffer“ das Mittelmeer, und war seinerzeit viel teurer als der gewöhnliche Pfeffer. Heute findet man den langen Pfeffer sehr selten.

 

Der Pfeffer ist die Frucht einer Kletterpflanze, welche an Bäumen emporwächst und bis zu zehn Meter hoch werden kann. Von einer Pflanze kann je nach Witterungsbedingungen bis zu zweimal im Jahr geerntet werden. Sowohl weißer, schwarzer und grüner Pfeffer werden von dem Strauch Namens Piper Nigrum geerntet, wohingegen die Zapfen des langen Pfeffer an der Pflanze Pippali wachsen. Die Pflanze wächst wild von Südindien bis zum Fuße des Himalayas.

 

Langer Pfeffer wird auch unter dem Namen Pippali angeboten und ist ein wichtiger Bestandteil in der indischen Heilkunst Ayurveda. Angeblich ist der Lange Pfeffer ein Verjüngungsmittel, weil er den Körper reinigt und die Verdauung anregt.

 

Der lange Pfeffer hat deutlich mehr Schärfe, aufgrund seines höheren Piperin Gehaltes, die sogenannte Pfefferschärfe. Langer Pfeffer kann entweder gemahlen, gemörsert oder als Ganzes mit gekocht werden. Es empfiehlt sich die Stangen vor dem Mörsern kurz zu zerbrechen. Aufgrund seiner leicht blumigen Schärfe passt er sehr gut zu süßen und pikanten Gerichten mit Zitronengras, Limette und Ingwer. Wir genießen den langen Pfeffer auch gerne frisch gemörsert zu würzigem Käse oder Jakobsmuscheln.

 

Für die Jakobsmuscheln haben wir hier ein feines Rezept.

 

Jakobsmuscheln auf Blattspinat

Zutaten für 2 Personen:

 

6 Jakobsmuscheln ausgelöst, ohne Schale und Corail

3 EL Olivenöl

1/2 kleines Limettenblatt

2 Rispen Langer Pfeffer

1 Handvoll frischer Spinat

1 Orange

1 Limette

Salz

 

 

  1. Die Jakobsmuscheln waschen und mit einem Küchenkrepp trocken tupfen.
  2. Das Limettenblatt entlang der mittleren Hauptader die Hälfte abschneiden und sehr fein hacken. Den Spinat waschen und in einem Sieb abtropfen lassen.
  3. Von der Orange die Schale ablösen und sehr fein filetieren, den Saft der restlichen Orange in einer Schüssel auffangen, der für die Sauce benötigt wird.
  4. Eine Rispe des langen Pfeffers zerbrechen und sehr fein mörsern.
  5. Den Saft einer halben Limette in eine Schüssel geben, mit 2 Esslöffel Olivenöl und einem Esslöffel des Orangensaftes vermischen. Mit etwas Salz und dem Pfeffer abschmecken.
  6. Den Spinat in die Schüssel geben und mit der Sauce gut vermischen.
  7. Die Orangenfilets kreisförmig auf dem Teller anrichten und den Spinat darauf platzieren.
  8. Die Jakobsmuscheln in einer Pfanne mit etwas Olivenöl von beiden Seite goldbraun anbraten. Wenn sie noch warm sind, mit dem sehr feingehackten Limettenblatt und etwas von dem gemörserten Pfeffer darüber streuen.
  9. Auf dem Salat anrichten und servieren.

 

Guten Appetit wünscht die Spizecompany.

 

 

 

 

 

 

 

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